Die Behandlung des Multiplen Myeloms (MM) erfährt durch innovative Therapien große Fortschritte. Patient*innen haben heute höhere Chancen auf langanhaltende Krankheitskontrolle und verlängertes Überleben [1]. 

Das Multiple Myelom geht von genetisch veränderten Plasmazellen aus. Die Ursache ist weitgehend unklar. Das Erkrankungsrisiko steigt mit zunehmendem Alter an: Das mediane Erkrankungsalter liegt bei 74 bzw. 72 Jahren (Frauen/Männer). 2020 wurde bei 3.010 Frauen und 3.700 Männern ein MM neu diagnostiziert [1]. 

Durch fortschrittliche Diagnose- und Therapiemethoden hat sich die Prognose in den letzten Jahren deutlich verbessert, sodass viele Patient*innen eine langanhaltende Krankheitskontrolle erreichen und sich ihre Lebensdauer verlängern kann. Dabei variiert die Prognose je nach Krankheitsstadium und genetischen Markern [1]. 

Der Therapieerfolg verschlechtert sich jedoch mit jedem Rezidiv. Daher ist es essenziell, effektive Therapien – z. B. mit Anti-CD38-Antikörpern – früh einzusetzen [2]. 

Dank neu entwickelter Therapien wie CAR-T-Zelltherapie und bispezifischen Antikörpern haben auch vorbehandelte Patient*innen bessere Aussichten auf lange Rezidivfreiheit und ein verlängertes Gesamtüberleben [1]. 

Welche Therapieoptionen stehen in der Erstlinientherapie zur Verfügung? Welche innovativen Behandlungsmethoden gibt es für Patient*innen nach einer Vortherapie und solche, die bereits verschiedene Wirkstoffklassen erhalten haben?

Darüber informieren wir Sie in dieser Infothek.

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  1. Kortüm M et al. Onkopedia-Leitlinie Multiples Myelom, Stand: Oktober 2024. Im Internet: https://www.onkopedia.com/de/onkopedia/guidelines/multiples-myelom/@@guideline/html/index.html; Stand: 26.06.2025
  2. Yong K et al. Br J Haematol 2016; 175: 252–264

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