Georg Thieme Verlag KG
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Ca. 20 % aller Leukämieformen entfallen auf die chronische myeloische Leukämie (CML), deren zu Grunde liegende zytogenetische Aberration das Auftreten des verkürzten Chromosoms 22 (Philadelphia-Chromosom) ist. [1] Die Erkrankung tritt vor allem im höheren Erwachsenenalter auf, das mediane Alter bei Erstdiagnose liegt bei etwa 65 Jahren. In Deutschland erkranken jährlich etwa 1.000 bis 1.200 Patienten, Männer sind etwas häufiger betroffen als Frauen. [2]

Die CML verläuft typischerweise dreistufig und beginnt mit der chronischen Phase, geht anschließend in die akzelerierte Phase über und endet unbehandelt in der Blastenkrise, einer letal verlaufenden akuten Leukämie. Dank moderner Behandlungsmöglichkeiten wie Tyrosinkinase-Inhibitoren (TKI) kann heute die Erkrankung bei vielen Patienten gut kontrolliert und eine nahezu normale Lebenserwartung bei guter Lebensqualität erreicht werden.

Nähere Informationen zu Therapieoptionen von Bristol-Myers Squibb bei CML: https://www.bms-onkologie.de/tumorentitaeten/chronische-myeloische-leukaemie-cml