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Um sehr komplexe Vorgänge und Zusammenhänge ansatzweise verständlich und überschaubar zu machen, werden diese von der Medizin-Wissenschaft in kleine Fragmente zerlegt, also reduktionistisch betrachtet:

  • Funktion der einzelnen Zellen in der Niere
  • Funktion des Glomerulus und des Tubulussystems
  • Funktion des Nephrons
  • Funktion der Nieren insgesamt

Auch die isolierte Betrachtung der sogenannten Syndrome ist reduktionistisch, kommt aber der ganzheitlichen Betrachtung schon deutlich näher als die alleinige Betrachtung und Behandlung der offensichtlich erkrankten oder insuffizienten Nieren.

Zu den bekanntesten gehören das renokardiale respektive kardiorenale Syndrom. Die Begriffe bezeichnen die kollektive Dysfunktion von Herz und Nieren, die über eine Kaskade von Rückkopplungsmechanismen schließlich zu einer Schädigung beider Organe führen.

An der Pathophysiologie dieser Syndrome sind mehrere Mechanismen beteiligt. Dazu gehören z.B. hämodynamischer, neurohormonaler, entzündlicher und oxidativer Stress (s. Abb. 1) [1][2][3][4][5].
Die in der Abbildung beschriebenen Risikofaktoren sind für beide Organsysteme belastend, können zur Primärschädigung sowohl am Herzen als auch an den Nieren führen und jeweils auch die Progression bestehender Erkrankungen fördern.

Die pathophysiologischen Zusammenhänge und Gemeinsamkeiten verdeutlichen, dass die Beobachtung und Unterstützung des Herz-/Kreislaufsystems bei bestehender chronischer Niereninsuffizienz äußerst wichtig sind (sowie umgekehrt).

Therapeutisch haben in diesem Zusammenhang die regulationsmedizinischen Präparate den Vorteil, als sogenannte Multi-Target-Drugs zu wirken. Ein und dasselbe Präparat, mitunter ein und dieselbe Heilpflanze, bewirken viele kleine positive Effekte, die in der Summe äußerst hilfreich für die betroffenen Organsysteme und damit für die Patienten sind. Hierzu gehören zum Beispiel:

  • antientzündliche Wirkungen
  • regenerationsfördernde Wirkungen
  • allgemein stärkende Wirkungen im Sinne der Resilienz-Verbesserung
  • antioxidative Wirkungen

Quadruplex PlantaVet ist mit seinen Organbestandteilen prädestiniert, um in der Therapie zahlreiche Syndrome zu berücksichtigen.

Die gezielte Unterstützung der Herz-/Kreislauffunktion mit Scilla comp. PlantaVet oder mit Crataegus oraplex® PlantaVet kann bewirken, dass ein erhöhter SDMA-Wert reduziert wird. Der zur Bestimmung einer Niereninsuffizienz etablierte SDMA-Wert ist gleichzeitig auch ein Indikator für eine mögliche Herz-/Kreislaufschwäche.

[1] Kumar U, Wettersten N, Garimella PS. Cardiorenal Syndrome: Pathophysiology. Cardiol Clin. 2019 Aug;37(3):251-265. doi: 10.1016/j.ccl.2019.04.001. Epub 2019 May 21. PMID: 31279419; PMCID: PMC6658134.
[2] Front Cardiovasc Med. 2018 Nov 1;5:143. doi: 10.3389/fcvm.2018.00143. eCollection 2018. Heterocellularity and Cellular Cross-Talk in the Cardiovascular System. Perbellini F1, Watson SA1, Bardi I1, Terracciano CM1.
[3] Renal fibrosis in feline chronic kidney disease: Known mediators and mechanisms of injury. Review, Lawson et al. , The Vet. Journal 203 (2015) 18-26
[4] Chronic Renal Changes After a Single Ischemic Event in an Experimental Model of Feline Chronic Kidney Disease., Vet Pathol. 2019 Jul;56(4):536-543. doi: 10.1177/0300985819837721. Epub 2019 Mar 21. Brown CA1, Rissi DR1, Dickerson VM2, Davis AM2, Brown SA3, Schmiedt CW2.
[5] Antioxidants (Basel). 2019 Oct 6;8(10). pii: E454. doi: 10.3390/antiox8100454., The Role of Mitochondria in the Mechanisms of Cardiac Ischemia-Reperfusion Injury.; Kuznetsov AV1,2, Javadov S3, Margreiter R4, Grimm M5, Hagenbuchner J6, Ausserlechner MJ7.