Georg Thieme Verlag KG
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Es vergeht wohl kein Tag in Ihrer Praxis, an dem Ihnen nicht dieses Problem begegnet. Entweder akut, da nicht beachtet, als Alterungserscheinung fehlgedeutet, oder weil es sich wirklich sehr schnell entwickelt hat. Oder als noch nicht so drängendes Problem mit sehr dezenter oder gänzlich fehlender Symptomatik, mit nur labordiagnostischen Hinweisen, dafür nicht selten mit besorgten Katzenbesitzern. Die Rede ist von der chronischen Niereninsuffizienz (CNI).

Die Nieren reinigen täglich das Blut, sorgen für eine Homöostase der Körperflüssigkeiten und produzieren unter anderem das an der Blutbildung beteiligte Hormon Erythropoetin. Über Sensoren in den Nieren und Ausschüttung von Boten- und Wirkstoffen nehmen die Nieren Einfluss auf ihre eigene Durchblutung und auf die Kreislaufsituation insgesamt. 

Wird eine CNI diagnostiziert, dann ist nicht nur die Entgiftungsleistung der Nieren betroffen. Je nach Schwere des Funktionsverlustes kommen auch die weiteren Aufgaben der Nieren zu kurz, was sich zum Beispiel in einer nicht-regenerativen Anämie äußern kann.

Die CNI ist keine Standarderkrankung, sondern begegnet uns im Praxisalltag in den unterschiedlichsten Ausprägungen. Der Versuch, einzelne Krankheitsstadien zu definieren und daran die therapeutischen Bemühungen auszurichten, zeugen davon. Vor allem mit der Bestimmung des SDMA-Wertes ist ein wertvolles Diagnostikum hinzugekommen, mit dem frühe Stadien der Erkrankung erkannt werden können, die bis dato unerkannt blieben. Krankheitsstadien, in denen nicht das Komplettprogramm der Symptomatik vorliegt.

Das Krankheitsbild der chronischen Niereninsuffizienz ist bei der Katze vielfältig. Dementsprechend vielgestaltig sind auch die möglichen Therapieoptionen. Zum Einsatz kommen heilpflanzenhaltige Präparate und potenzierte Arzneimittel.

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Neben der zielgerichteten Organotherapie bieten sich viele Heilpflanzen bzw. deren Zubereitungen ergänzend an. Erkenntnisse aus der Forschung begründen deren Einsatz.

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Auslöser entzündlicher Prozesse in der Niere können unter anderem Antibiotika, oxidativer Stress, Lipopolysaccharide bakteriellen Ursprungs oder DAMPs sein. Eine Betrachtung der Pathophysiologie von diesen ersten entzündlichen Prozessen in der Niere bis zur chronischen Niereninsuffizienz bei der Katze ermöglicht, den Einsatz der unterschiedlichen Therapeutika nachzuvollziehen.

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Die Nieren dürfen nicht isoliert betrachtet werden. Die isolierte Betrachtung einzelner Organe oder Organsysteme birgt die Gefahr, nur diese im Fokus zu haben und nach Hilfs- bzw. Behandlungsmöglichkeiten zu suchen. Dabei werden viele wichtige Aspekte für die Gesundheit des Organismus vergessen. Kein Organsystem arbeitet für sich allein. Jede Änderung einer Organfunktion hat immer  Auswirkungen auf andere Organe und damit auf den Gesamtorganismus.

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