Ein Content-Angebot gesponsert von der MSD Sharp & Dohme GmbH

Die Immunogenität eines Impfstoffs (z. B. Pneumokokken-Konjugatimpfstoff [PCV]), ist die Fähigkeit, eine messbare Immunantwort (auf enthaltene Serotypen) hervorzurufen. Das Immunsystem kann so unterstützt werden, Pneumokokken-Erkrankungen zu vermeiden. Welche Rolle spielt hier eine starke Immunantwort?

Zusammenhang von Immunantwort und Nichtunterlegenheit

Die Zulassung neuer Impfstoffe basiert u. a. auf der Nichtunterlegenheit der Immunantwort. [1] Für die Pneumokokken-Impfung von Säuglingen und Kleinkindern mit PCV empfiehlt die World Health Organization (WHO) in dem Kontext als Schwellenwert für das Erreichen eines Schutzes gegen invasive Pneumokokken-Erkrankungen (IPD) als serotypspezifische IgG-Konzentration ≥ 0,35 μg/ml. [2] Das Schutzkorrelat variiert jedoch, abhängig von Serotyp und betrachteter Population. [3]

Risiko Durchbruchserkrankungen

Die aktuellen Nichtunterlegenheitskriterien berücksichtigen nicht den Zusammenhang zwischen einer messbaren Immunantwort und dem Schutz vor Trägertum und mukosaler Erkrankung. Immunantworten, die für den Impfschutz gegen IPD (z. B. Septikämie, Meningitis, Arthritis) ausreichen, sind womöglich unzureichend für die Prävention aller Pneumokokken-Erkrankungen, da viele von ihnen mukosaler Natur sind (z. B. Pneumonie, Otitis media [OM]). [1] Beispiele für Serotypen, bei denen trotz Impfung mit PCV13 Durchbruchserkrankungen (akute OM) bei Kindern in Europa und den USA beobachtet wurden, sind die Serotypen 3, 19A und 19F. [4]

Daher ist wichtig, dass Pneumokokken-Kinderimpfstoffe nicht nur neu auftretende Serotypen abdecken, sondern u. a. auch den Schutz gegen Serotyp 3 verbessern, der zu den häufigsten Auslösern von Durchbruchserkrankungen zählt. [5]

Was haben Pneumokokken und der Entfesselungskünstler Harry Houdini gemeinsam? Mit welchem Trick Pneumokokken-Serotyp 3 das Immunsystem austricksen kann und welche Bedeutung er bei der Schwere von Pneumokokken-Erkrankungen haben kann: Hier kommen Sie dahinter!

Eine starke Immunantwort und breite Serotypenabdeckung sind wichtig. VAXNEUVANCE®‡ kann beides ermöglichen.

Der 15-valente Pneumokokken-Konjugatimpfstoff [6] VAXNEUVANCE® löste eine starke Immunantwort bereits im 1. Lebensjahr aus, bei zugleich breiter Serotypenabdeckung.* Die Zulassung wird u. a. gestützt durch Ergebnisse der Studie PNEU-PED-EU-1 zur Sicherheit, Verträglichkeit und Immunogenität von VAXNEUVANCE® bei gesunden Säuglingen. [7]

Sie möchten mehr über VAXNEUVANCE®, die Zulassungsstudie PNEU-PED-EU-1 (Protokoll 25) im 2+1-Schema und das Sicherheitsprofil erfahren? Laden Sie sich unsere praktische Übersicht herunter.

Download

VAXNEUVANCE® wird angewendet bei Kleinkindern, Kindern und Jugendlichen im Alter von 6 Wochen bis < 18 Jahren für die aktive Immunisierung zur Prävention von invasiven Erkrankungen, Pneumonien und akuter Otitis media, die durch Streptococcus pneumoniae verursacht werden. [6]

VAXNEUVANCE® ist indiziert bei Personen ab 18 Jahren für die aktive Immunisierung zur Prävention von invasiven Erkrankungen und Pneumonien, die durch Streptococcus pneumoniae verursacht werden. [6] Eine Standardimpfung von Erwachsenen mit VAXNEUVANCE® wird nicht von der STIKO empfohlen [8] und nicht von den Krankenkassen erstattet [9].

VAXNEUVANCE® sollte gemäß den offiziellen Impfempfehlungen angewendet werden. [6]

* Hinsichtlich der IgG-Ansprechraten und IgG-GMCs (geometrische mittlere Konzentration) 30 Tage nach Grundimmunisierung (sek. Immunogenitätsendpunkt - PNEU-PED-  EU-1-Studie Protokoll 25 im 2+1-Schema) verfehlten die Serotypen 9V (IgG-Ansprechraten: -7,0 (95 %-KI -10,5; -3,6)) und 6A (IgG-Ansprechraten: -19,7 (95 %-KI -24,3; -15,1) und IgG-GMC: 0,46 (95 %-KI 0,40; 0,53)) die Nichtunterlegenheitskriterien (Nichtunterlegenheit für die mit dem 13-valenten PCV gemeinsamen 13 Serotypen wird angenommen, wenn die untere Grenze des 95 %-KI für den Unterschied der IgG-Ansprechraten (VAXNEUVANCE® – 13-valenter PCV) > −10 Prozentpunkte beträgt oder > 0,5 für das IgG-GMC-Verhältnis (VAXNEUVANCE® / 13-valenter PCV)). [6]

  1. Dagan R. Relationship between immune response to pneumococcal conjugate vaccines in infants and indirect protection after vaccine implementation. Expert Rev Vaccines. 2019; 18(6): 641–661. DOI: 10.1080/14760584.2019.1627207
  2. World Health Organization (WHO). Pneumococcal conjugate vaccines in infants and children under 5 years of age: WHO position paper – February 2019. Wkly Epidemiol. Rec. 2019; 94(08): 85–103
  3. Ryman J et al. Predicting vaccine effectiveness against invasive pneumococcal disease in children using immunogenicity data. NPJ Vaccines. 2022; 7(1): 140. DOI: 10.1038/s41541-022-00538-1
  4. Pichichero M et al. Acute otitis media pneumococcal disease burden and nasopharyngeal colonization in children due to serotypes included and not included in current and new pneumococcal conjugate vaccines. Expert Rev Vaccines. 2023; 22(1): 118–138. DOI: 10.1080/14760584.2023.2162506
  5. Goettler D et al. Increase in Streptococcus pneumoniae serotype 3 associated parapneumonic pleural effusion/empyema after the introduction of PCV13 in Germany. Vaccine. 2020; 38(3): 570–577. DOI: 10.1016/j.vaccine.2019.10.056
  6. Fachinformation VAXNEUVANCE®; Stand November 2023
  7. Martinon-Torres F et al. A Phase III, multicenter, randomized, double-blind, active comparator-controlled study to evaluate the safety, tolerability, and immunogenicity of V114 compared with PCV13 in healthy infants (PNEU-PED-EU-1). Vaccine. 2023; 41(21): 3387–3398
  8. Robert Koch-Institut (RKI). Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) beim Robert Koch-Institut 2024. Epid Bull 2024; 4: 1–72
  9. Gemeinsamer Bundesausschuss (G-BA). Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses über Schutzimpfungen nach § 20i Absatz 1 SGB V. Zuletzt geändert am 16.11.2023 und in Kraft getreten am 13.01.2024. Online verfügbar unter: https://www.g-ba.de/richtlinien/60/; Stand: 09.02.2024

DE-PVC-00192 02/24

Impressum

MSD Sharp & Dohme GmbH
Levelingstraße 4a
81673 München

Tel.: 0800 673 673 673
Fax: 089 460 10 10
https://www.msd.de

Geschäftsführerinnen: Chantal Friebertshäuser (Vorsitzende), Jutta König

Zuständige arzneimittelrechtliche Aufsichtsbehörde:
Regierung von Oberbayern
Maximilianstraße 39
80538 München

Handelsregister München B6194
Umsatzsteuer-Identifikationsnr.: DE129420354